Altenpflege innerhalb der Familie ist Normalität in Österreich und Deutschland. Ist es wirklich sinnvoll und gibt es Alternativen?

Die Struktur unserer Gesellschaft unterliegt einem ständigen Wandel. Wenn früher die Großfamilie noch die Norm war, so ist heute die kleinste Organisationseinheit oft ein Single-Haushalt.

Wir wollen diese Entwicklung nicht bewerten, sondern einfach nur als Tatsache akzeptieren.

Natürlich hat diese Entwicklung Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Lebens. Früher war es naheliegend, dass innerhalb einer Großfamilie die Generationen einander hilfreich zur Seite standen. Großeltern waren da, um auf die kleinen Kinder aufzupassen. Um umgekehrt waren genügend junge Leute da, um sich bei Bedarf um die Älteren zu kümmern.

Heute sieht der Normalfall anders aus. Eltern müssen die Dienste von Kindergärten und Babysittern in Anspruch nehmen, um ihre Kleinen beaufsichtigen zu lassen. Wenn Großeltern oder Onkel und Tanten für solche Aufgaben zur Verfügung stehen, dann ist dies ein Glücksfall und erfolgt meist auch nicht dauernd.

Beim Thema Altenpflege wird es noch schwieriger: Denn während für die Betreuung der Kinder immerhin Kindergärten und Schulen da sind, die sich tagsüber um die Kinder kümmern, gibt es nichts Vergleichbares für die Älteren, die Pflege benötigen. Immer mehr Erwachsene finden sich in der Situation wieder, dass sie sich um Familienmitglieder kümmern müssen. Zusätzliche Probleme verursacht dann oft die Wohnsituation. Denn die zu pflegende Person hat ja meist eine eigene Wohnung bewohnt, also räumlich getrennt lebt. Nur wenige Menschen haben so viel Platz, dass sie ohne Probleme eine zusätzliche Person bei sich unterbringen können.

Eine Altenpflege des Pflegebedürftigen in deren eigener Wohnung stellt meist eine logistische Herausforderung dar (Entfernung, Fahrtzeit, Koordinierung der Pflege mit den Verpflichtungen gegenüber den eigenen Kindern). Für pflegende Angehörige sind Burnout und Depressionen leider oft die Folge dieser zusätzlichen Belastung.

Aus all diesen Gründen ist es verständlich, dass die Nachfrage nach (und zum Glück auch das Angebot von) Pflegekräften in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Viele Pflegekräfte kommen aus Osteuropa, wo einerseits die Altenpflege an sich einen höheren Stellenwert hat (Stichwort Großfamilien), und andererseits die Ansprüche in punkto Verdienst so sind, dass es auch für durchschnittlich reiche Pflegebedürftige leistbar ist, die Hilfe von externen Pflegekräften in Anspruch zu nehmen.

Die große Herausforderung ist aber stets, die geeignete Pflegekraft zu finden. Denn Pflege ist etwas sehr Persönliches und es geht hier um Vertrauen, Qualifikation und Zuverlässigkeit.

Curafides hilft dieses Problem zu lösen. Denn als Marktplatz für Pflege und Betreuung bietet Curafides eine große Auswahl an Pflege- und Betreuungskräften mit unterschiedlichen Qualifikationen und für unterschiedliche Anforderungen (24-Stunden-Pflege, ambulante Pflege, Diät, Demenz etc.). Das Bewertungssystem bei Curafides erlaubt es Pflegebedürftige (bzw. deren Angehörigen), die Pflegekräfte zu bewerten, die für sie tätig waren. Dadurch können PatientInnen von den Erfahrungen profitieren, die andere mit bestimmten Pflegedienstleistern oder Pflegeagenturen schon gemacht haben.

Auf diese Weise löst Curafides ein Problem, das für immer mehr Angehörige eine Belastung darstellt. Die zu pflegenden Menschen haben die Möglichkeit, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben um ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen.

2017-04-24T18:35:11+00:00